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610er-Stellen in Gefahr?
Zum Bericht in der MAZ vom 13.04.2007 "Verzweiflung in hoher Dosis", wonach die Sozialarbeit in unserer Stadt vor Kürzungen steht, erklärtt Matthias Osterburg, Pressesprecher der Fraktion DIE LINKE.PDS:
Die Beigeordnete Birgit Hübner hat verantwortlich gehandelt, als sie dem Ausschuß die drei Möglichkeiten offerierte, wie mit den Kürzungen von Landesmitteln im Bereich der Sozialarbeit (610-Stellen-Programm) umzugehen ist.
Herr Paaschen irrt, wenn er behauptet, daß Birgit Hübner ihren Auftrag nicht erfüllt hat. Frau Hübner hat in ihrem Fachbereich nach allen Möglichkeiten gesucht, die Lücken zu kompensieren. Ein zu kleines Tischtuch kann eben aber nicht den ganzen Tisch bedecken. Dies der Beigeordneten vorzuwerfen, ist unredlich. Der Sparzwang trifft die ganze Verwaltung. CDU-Bürgermeister Scheller drängt als Kämmerer jedes Jahr, auch im Sozialbereich erhebliche Mittel einzusparen. Mittel für die Sozialarbeiter könnten nur an Stellen weggenommen werden, wo sie ebenfalls dringend gebraucht werden.
Frau Hübner wird hier von Herrn Scheller in die Zwickmühle gesetzt und Herr Paaschen spielt die Zwickmühle aus.
Besser wäre es, wenn endlich aus unserer Stadt ein deutliches Zeichen kommen würde, daß die Finanzausstattung der Kommune durch Bund und Land jämmerlich ist. Dazu müssen wir uns mit den großen Koalitionen in Bund und Land anlegen und nicht unseren Unwillen bei der Beigeordneten abladen.
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