Unverhältnismäßige Härte und Kriegsgerät als Familienevent beim "Tag der Bundeswehr"
Die LINKE. Brandenburg an der Havel ist erschüttert über die unverhältnismäßige Härte, mit der Polizisten am vergangenen Samstag bei einer Protestaktion des Jugendverbandes Linksjugend [solid] gegen Demonstrierende vorgegangen sind.
„Einzelne Polizisten haben hier unverhältnismäßige physische und verbale Gewalt gegen ein junges Mitglied des Jugendverbandes ausgeübt. Wir solidarisieren uns mit dem betroffenen jungen Menschen und fordern eine von der Polizei unabhängige Aufklärung“, erklärt Claudia Sprengel, Co-Vorsitzende der LINKEN Brandenburg an der Havel und Mitglied des Landesvorstands.
„Gewalt im Dienst ist ebenso zu ahnden wie in zivil, dazu bedürfte es aber einer unabhängigen Schiedsstelle. So ermitteln jetzt Kollegen gegen Kollegen“, so Sprengel weiter.
"Es war erschreckend zu sehen, wie spielerisch Kindern Kampfflugzeuge, Panzer und Co. beim "Tag der Bundeswehr" nähergebracht wurden. Sie konnten auf dem Kriegsgerät herumklettern, als ob es Spielgeräte wären", ergänzt Christin Willnat, Co-Vorsitzende der LINKEN Brandenburg an der Havel.
"Die blutige und grausame Wahrheit über den Krieg und das Sterben unschuldiger Menschen ging dabei völlig verloren. Kriegsgerät ist kein Familienevent und Krieg ist kein cooles Abenteuer", so Willnat abschließend.
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