Alles andere als Stammtischparolen
Am vergangenen Sonnabend trafen sich Vertreter des LINKEN- Kreisvorstandes mit Jugendlichen des nunmehr seit einem Jahr arbeitenden "Antifaschistischen Jugendforums Brandenburg" zu einem kleinen Stammtisch in der Geschäftsstelle.
Gar nicht klein waren die Themen, die zur Sprache kamen und zu Verabredungen für eine künftig intensivere Zusammenarbeit führten. Schwerpunkt war die Kommunalpolitik, die natürlich nicht losgelöst von der Politik der Bundesrepublik und der krisengeschüttelten Weltlage gesehen werden kann. Das Jugendforum stellte seine geplanten Aktionen gegen die Zunahme rechten Gedankenguts und rechter Straftaten vor und bat um Unterstützung und Tipps für Workshops zu diesem Problemkomplex.
Außerdem ging es um die unzureichende Berücksichtigung jugendspezifischer und gleichermaßen generationenübergreifender Themen und Bedürfnisse durch die kommunalen Entscheidungsträger, vor allem in punkto moderne Stadtentwicklung und Sozialpolitik. Um einige Stichworte herauszugreifen: Begegnungsräume für die junge Generation, Unterstützung von Geflüchteten, Wege und Einrichtungen für Radfahrer, Angebote des ÖPNV, Konzept gegen Mobbing an Schulen, Qualität der schulischen Bildung.
Wir waren uns einig: Die LINKE muss sich wieder viel mehr mit den konkreten Sorgen und Nöten der Bevölkerung vor Ort beschäftigen und in diesem Sinne ein kurzes, knackiges Kommunalwahlprogramm ohne "ideologisches Schwänzchen" formulieren. Das Jugendforum ist herzlich eingeladen, seine Ideen mit in die Programmarbeit einzubringen.
Vereinbart wurde ein regelmäßiger Informationsaustausch. Der funktioniert bereits mit der Redaktion der "Havelbrandung". Eine Seite pro Ausgabe wollen wir Jannis und seinen Freunden vom antifaschistischen Jugendforum zu Verfügung stellen. Die Probe aufs Exempel kommt schon in wenigen Tagen - man darf gespannt sein.
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